Der Guttenberg in Dir

Plagiate auf Twitter/in Blogs

Schon lange wollte ich über das “Crediting” schreibe… weder Hahn, Grasser noch zu Guttenberg haben es geschafft: aber als ich heute diese geniale Zeichnung fand, hat es mich getroffen.
Vielleicht hat sich der eine oder andere schon einmal gedacht: 

 

hey.. genau das hab ich vor ein paar minuten gepostet und x übernimmt das ohne mich zu erwähnen, harrrr

 

Es soll wichtigere Dinge geben, als auf Twitter darum zu kämpfen, wer mich bei RT auflistet oder nicht. Ab einer bestimmten RT Stufe, ist das auch ein Stück weit absurd. 
Ich habe mich vor Monaten schon bei div. Präsentation gewundert, warum viele die credits für Photos einbauen… spätestens als ich ein Social Media Neuheit als “erster” in der Community brachte und “man” mich einfach ohne Quellenangabe kopierte, habe ich verstanden Warum.
Natürlich muss man verschiedene Ebenen unterscheiden und das Ziel dieses Postings soll keine guttenberg’sch Analyse sein: ich möchte nur einmal darauf hinweisen. 

 

Auf Facebook ist durch den share – button vieles geregelt. Haarig wirds auf Twitter oder in  Blogs. Wenn man diverse gute/große/ernsthafte Blogs liest, fällt auf, wie brav die Quellen angegeben werden. Warum ich nicht auch? In Österreich ist es doch sowieso klar, dass man Blogs aus D oder den USA (many more) ließt: wie soll ich denn informiert sein, wenn ich 8 – 12 h tgl arbeite…? Gleichzeitig bei der SXW, in Japan, London für die Social Media Case Presentation… now way!

 

Ich kann mir höchstens vorstellen, dass man seine Quelle nicht preisgeben möchte, weil sie ansonst von anderen entdeckt und damit allseits bekannt wird: Content Monopol Fiasko! Um Gustostückerl nicht preiszugeben gibt es doch andere Möglichkeiten…

 

Ob der Leser am Ende des Postings beginnt, den Guttenberg in sich beiseite zu drängen oder nicht, ist einerlei. Ich wäre nur dankbar, wenn man die Grafik einmal angeschaut und Blogging Etiquette gelesen hätte.

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