24. – 26. Mai findet die Wahl der Österreichischen HochschülerInnenschaft statt. In den nächsten Tagen wird auf die einzelnen Fraktionen eingegangen und ihr Social Media Engagement untersucht.
Prinzipiell kann man in Social Media davon ausgehen, dass einen die wichtigen Messages erreichen müssen; falls nicht, handelte es sich um nicht relevanten Content. Wenn ich diesen Ansatz auf das Social Media Involvement der einzelnen Fraktionen umlege, würde ich (Student auf WU Wien) nur vom Datum wissen. Nicht einmal der Aufruf von Bundespräsident Heinz Fischer zur Wahl wurde gepusht, sodass dieser Wahlkampf einmal mehr das geringe Interesse an der HochschülerInnenschaft bzw. der Hochschulpolitik zeigt.
Die gekonnte Kampagne von unserem Bundespräsident (Ankündigung seiner Kandidatur via Youtube und lebendiges Social Media Involvement) sollten sich die Fraktionen zu Herzen nehmen. Ein “embrace of Social Media” findet leider nicht statt: die einzelnen Fraktionen haben unterschiedliche Stärken (Vernetzung einzelner Gras Gruppen; AG erstellte flächendeckend Wahlkampfvideos,…), aber im Allgemeinen ist keine einheitliche Kommunikationsstrategie auf Bundes- bzw. Landesebene vorhanden. Um Videos, Facebook, Twitter und co zu finden, muss man sich durch alle Channels graben und findet dann auch nicht alles. Hier wäre integrated (marketing) communication nicht schwer und würde auch keine Unsummen verschlingen.
Wäre diese Basis vorhanden und damit eine gewisse Online Community geschaffen, könnte man einfache Kampagnenideen verwirklichen und Social Media gezielt einsetzen. Aber dafür fehlen die Grundlagen – im wahrsten Sinne des Wortes.
btw: Die ElefantInnenrunde mit Armin Wolf hat zumindest einen Social Media Player angelockt.
Die Wahlkabine wird wahrscheinlich die einzige Entscheidungshilfe sein, falls die StudentInnen nicht auf dem Weg zum Wahllokal von den Fraktionen mit Infomaterial überhäuft werden.









