Queen Elisabeth goes online

Kampagne pinnt Memoires der Königin

Pinnen ist der letzte Schrei, wenn man dem Pinterest Hype Glauben schenken möchte. Auch Google ist auf den Zug aufgesprungen, sonst gäbe es keine Kooperation mit Historypin: Aufhänger ist das 60. Thronjubiläum von Königin Elisabeth II.

Dieser Anlass wird durch eine Kampagne unterstützt, bei der jedermann die Möglichkeit hat, Fotos mit der Königin zu pinnen. Der Reiz der Kampagne besteht darin, dass es ein Open-Source Projekt ist; man hätte es auch mit einer Facebook-Timeline machen können.

Das Konzept einer interaktiven online Galerie ist mit Ethik-Problemen verbunden: können wir verhindern, dass unsere Erinnerungen im Marketingbereich verwertet werden, wenn wir sie in Social Media speichern?

Ist es moralisch bedenklich, wenn anhand von persönlichem Content ein virtuelles Hologramm aufgebaut wird?

Tagtäglich werden neue online Features entwickelt, die wir auch verwenden, um auf dem neusten Stand zu sein, ohne dass wir viel darüber nachdenken – unbewusst ist das Internet ein Teil von uns geworden – oder sind wir Teil vom Internet geworden?

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