Heute schließen wir unsere Interview-Serie ab: ein Fashion Blog und ein online Fashion Magazin haben bereits über ihren Social Media Auftritt gesprochen, heute folgt ein Print-Magazin von Stadtfetischisten für Stadtfetischisten mit starker online Präsenz: Wienlive. Unsere Fragen wurden von Nicola Schwendinger (Chefredaktuerin) und Nicole Kolisch (Online-Redaktion) beantwortet.
1. Wie würdest du eure Social Media Aktivität in ein paar Worten zusammenfassen? Welche Plattform verwendet ihr am meisten?
Wir verwenden Facebook am meisten, gefolgt von Twitter und unserem Posterous-Blog. Die Blogposts werden auch von unserer Website WienLive importiert. Das ist zumindest der derzeitige Stand, aber nachdem Twitter soeben Posterous gekauft hat: mal sehen, was sich dadurch – auch für uns – an Änderungen ergeben…Unsere Kollegen von echo TV betreiben einen YouTube Channel, den wir bei Bedarf nutzen können.
2. Was ist das „Erfolgsrezept“? Wie differenziert sich eure Stimme und Auftritt von anderen Magazinen online?
Regionalität! Also in unserem Fall: der leidenschaftliche Wien-Fokus. Dass wir hier in Wien nicht die einzigen sind, ist schon klar, aber ich denke, wir haben ein starkes Print-Magazin, auf das sich jede Online-Aktivität stützt. Dadurch stehen uns tolle eigene Fotografen, Kolumnisten und Journalisten zur Verfügung. Das hebt uns ab von vielen Blogs, die z.B. oft nur auf Stockphotos oder schnelle Instagram-Schnappschüsse zurückgreifen können.
3. Deine Lieblings-Webseite/ Tumblr im Fashion Bereich, warum?
LesMads wegen des kongenialen Mixes der Themen – ideal für den Kurzüberblick, was sich gerade so tut – auch in puncto Medienkonkurrenz.
4. Wie schätzt du die österreichische Blogosphäre im internationalen Vergleich als Opinion Leader ein?
Um Opinion Leader zu sein, reicht es nicht, eine Meinung zu haben. Sie muss auch von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Daran mangelt’s bei uns. Die österreichische Blogosphäre ist sehr lebendig und engagiert (im Fashion-Bereich denke ich da z.B. an Maria Ratzinger von Stylekingdom oder an Tschilp), aber sie bekommt wenig Aufmerksamkeit außerhalb eines gewissen online-affinen Zirkels. Schade, denn es sind schon tolle Mode-Projekte aus der österreichischen Online-Szene hervorgegangen (Styleaut, Lookk).
5. Vienna Award hat eine Kategorie Modejournalist, für die prinzipiell Journalisten nominiert werden, die in Zeitungen und Zeitschriften schreiben. Sollten Blogger auch ausgezeichnet werden? Warum oder warum nicht?
Kein Problem damit, wenn sie auch nominiert sind/wären. Wir haben schließlich das Jahr 2012 …
Nähere Details zur österreichischen Blogosphäre beim kommenden TEDxVienna Salon Event: Notorious Fashion Minds.










