Best of Pinterest

SEO - Möglichkeiten in Social Media

Facebook und Twitter haben sich als Plattformen für Social Media Marketing schon lange etabliert. Dabei bedürfen die Plattformen einer unterschiedlichen Art von Herangehensweise, um die jeweiligen User so zu erreichen, dass man wahrgenommen wird.

 

Für SEO sind beide Seiten wichtig. Eine gut besuchte Facebookpage mit vielen Fans ist nicht nur eine gute Möglichkeit, um Informationen schnell und günstig zu verbreiten (ähnlich wie Twitter), sondern wirkt sich auf Googlerankings aus, wie man inzwischen weiß. Man kann nicht genau sagen, wie stark der Einfluss von Tweets, Shares und Likes genau ist, aber dass es einen positiven Einfluss gibt, ist inzwischen bekannt. Außerdem sind beide Seiten durch ihre grundsätzlich kostenlose Nutzung auch für kleine Unternehmen und Freelancer von Interesse, die ihr Marketing und SEO in eigener Sache nicht mit so viel Geld unterstützen können.

 

Pinterest – Reduziert auf das Wesentliche

Pinterest ist ein nicht mehr ganz neues soziales Netzwerk, aber es macht doch manches anders und bietet ebenso  einiges an Potential, wenn es um SEO und Marketing generell geht.

 

Die Seite hat sich wie Twitter auf etwas spezialisiert, und zwar auf Bilder. Die meisten Nutzer bei Pinterest sind Frauen, wenngleich dieser Trend inzwischen von immer mehr neugierigen Männern ausgebremst wird. So haben sich vor allem in UK die Themengebiete auf dem sozialen Bildernetzwerk erweitert, wie diese Infografik zeigt. Findet man auf Pinterest ein Bild, dass einem zusagt, dann kann man es pinnen, repinnen und so auch auf seinen Boards zeigen. So wird ein Bild mitunter sehr schnell viral und erfährt große Verbreitung.

 

Wenn sich ein Produkt oder ein Unternehmen demnach gut auf Bildern humorig und/oder hübsch in Szene setzen lässt, sind die Chancen groß, dass man damit eine große Menge an Usern auf Pinterest erreicht und viel Traffic auf seine Seite spült. Besonders populär wurde in diesem Zusammenhang auch die Verwendung von Memes.

 

Suchmaschinenoptimierung durch Re-Pin-Power

 

Pinterest entält eine Menge Links: jedes Bild, das dort gepostet wird, verweist auch weiterhin auf seine Ursprungsseite, von der es gepinnt wurde. Die meisten dieser Verweise haben das NoFollow Attribut, geben also bewusst keinen LinkJuice an die verwiesene Seite weiter, aber da auch solche Verlinkungen zu einer organischen SEO Strategie gehören, ist es nicht störend, dass man inzwischen nicht mehr durch alle Links auf der Seite direkten Einfluss auf das Googleranking bekommt. Zu Beginn von Pinterest waren noch alle Links DoFollow.

Aufgrund der organischen Optik hat das NoFollow einen positiven Einfluss auf das Ranking bei Google, die man so in seinem Backlinkkatalog erhält, was nicht unterschätzt werden sollte (inzwischen auch kein Geheimtipp mehr, wie in diesem Artikel festgestellt wurde).

 

Trotzdem gibt es noch Möglichkeiten auf Pinterest ganz klassisch Webseiten zu verlinken. Das geht unter anderem im eigenen Profil, das man sich auch als Unternehmen dort anlegen kann. Dort finden sich übliche Felder zur Personalisierung und auch eines für die eigene Homepage. Der dort platzierte Link ist einer ohne störende Attribute und dadurch ein LinkJuice-Geber.

Pinterest bietet für kreative SEOs, die gerne mit Linkbaits arbeiten, eine perfekte Spielwiese.

 

 

Guest-Editorial-Disclaimer: Der Autor Johannes Heim ist im Online-Marketing bei Twago tätig, einer Projektplattform für Freelancer.

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