Endlich drin, was drauf steht

Schwedische Kampagne erzeugt Kontroverse

Vergangenen Dezember startete Schweden Tourismus eine avantgardistische Twitter Kampagnen, wurde wild von Mashable umjubelt und kürzlich von denselben durch den politisch korrekten Fleischwolf gedreht. Stephen Colbert fast es gewohnt humorvoll zusammen:

In Österreich beginnt man nun auch auf das Thema aufmerksam zu werden (orf.at, derstandard.at, diepresse.com): damit hat die Marketing Abteilung vom Schweden Tourismus genau das erreicht, was sie wollten: Aufmerksamkeit.

 

Hätten die Initiatoren nicht mit Kontroversen gerechnet oder sie vorprogrammiert, wäre die Kampagne schon kurz nach dem Start eingestampft worden.

Aus Marketing Sicht ein Erfolg, denn die Medien sprechen darüber. Und ehrlich gesagt, wer wundert sich bei manchen Nationen (zB UK, Norwegen, Russland…) noch über bestimmte Eigenheiten: jetzt werden sie nach außen auf Twitter zelebriert.

Wenn man der Beschreibung der Kampagne glauben soll, bekommt man auf @sweden genau das serviert, was Schweden ausmacht: also warum beschwert man sich, wenn man endlich das bekommt, was drauf steht?!

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