Es liegt an der Natur des Menschen Fortschritt zu bezweifeln: auch das Internet der Dinge hat seine Gegner und Befürworter um sich gesammelt. Wie werden sich Lifestyle und Weltanschauung ändern, wenn unsere Umgebung autonom kommunizieren kann?
Wenn alltägliche Tasks wegfallen und alles gemütlicher wird, hat man mehr Zeit für g’scheite Sachen. Dagegen könnte man einwerfen, die Privatsphäre geht ein Stück weit verloren, weil man Daten von sich und seiner Umgebung preis gibt.
Aus anthropologischer Perspektive betrachtet, werden uns die Maschinen, die wir heute bauen und ermächtigen, später einmal kontrollieren oder sogar zerstören. Nur die Optimisten sehen die Artificial Intelligence als die Augmentation der Menschen mit robotischen Komponenten (Google Glasses, Sarif Industries, etc), als gelungene Integration der Technik in unseren Körper.
Noch sind wir nicht so weit, es geht nur um die autonome Kommunikation zwischen Objekten, angepasst an Sensoren oder unser online Verhalten.
Genau auf diese Dialektik stößt man bei fast jedem neuen Gadget: nach dem Launch des Gadgets/Apps folgt unausweichlich die zerstörende Kritik, die zur endgültigen Version des Produktes führt.
Milkmaid macht keine Ausnahme: viele sehen Potential in dem futuristischen Milchbehälter und freuen sich, dass sie nicht mehr auf das Ablaufdatum achten müssen. Doch einige meinen, es sei ein überflüssiges Gadget, um Dinge zu erfahren, die du sowieso nicht brauchst.
Ob die einen oder die anderen Recht haben, ist unwichtig, weil das Leben grau ist, nicht nur schwarz-weiß.
Würdet ihr Milkmaid benützen?








