Roboter Journalismus

Sind automatisch generierte Inhalte die Zukunft der Zeitung?

Journalismus wurde in den letzten Jahren dank des Internet zu einer kontroversiellen Thematik. Der Informations-Boom ist nicht mehr so einfach zu bewältigen, man muss rund um die Uhr connected sein. Dafür kann man sich des User Generated Content bedienen und die Nachrichten aus mehreren Quellen überprüfen.

 

Eines ist klar: Journalismus, wie wir ihn heute kennen, wird es bald nicht mehr geben. Die Schnelligkeit mit der Journalisten agieren müssen wurde durch das Internet akzeleriert, so dass man entweder Redaktionen ausbauen oder Roboter einsetzen muss, um die große Menge an Information rechtzeitig zu bewältigen.

 

In diesem Video wird gezeigt, dass man sich bereits/teilweise für Roboter und Maschinen entschieden hat. Forbes und Bloomberg haben schon den ersten Schritt in diese Richtung mit Narrative Science und Automated Insights gemacht.

Wenn man wirklich zwischen den Texten eines Computer-Algorithmus und einem Journalisten nicht unterscheiden kann, ist es wahrscheinlich gar keine schlechte Idee, Teile einer Redaktion zu automatisieren. Insbesondere in den Bereichen, wo es eher um Daten- und Zahlenanalyse geht (bspw. Aktien- und Sportberichte).

 

Lustiges Detail am Rande: Stefan Plöchinger, der Chefredakteur der Süddeutsche, wirft das Kreativitätsargument gegen die Automatisierung ins Feld. Wer liest sich die Zeitung zur Unterhaltung durch? Und noch schlimmer, wann habt ihr letztens einen wirklich kreativen Zeitungsartikel gelesen?

Da erwartet man eher richtige Informationen und keine “lustigen” Kommentare. Und vielleicht könnte man die Ressourcen eher in investigativen oder interpretativen Journalismus investieren.

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