Husten und Co: Mit Google jetzt der Grippe auf der Spur

Milliarden von Suchanfragen gehen jeden Tag bei der Suchmaschine ein. Aus diesen Anfragen kann man nun einiges lernen, z.B. wo gerade die Grippewelle wüten soll!

Man hustet, der Hals kratzt, man fiebert und fühlt sich krank – nicht immer ist der Hausarzt unser erste Anlaufstelle, denn Dr. Google kann man auch von zuhause aus konsultieren. Symptome wie : Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Fieber sind schnell in der Suchmaske eingegeben und führen zumeist zu einer Diagnose: “Grippe” oder “Grippaler Infekt”! Schnell folgt eine weitere Eingabe wie “Hausmittel gegen Grippe”.

Nun fragte sich Google: Wenn viele Menschen auf einmal nach einem Medikament gegen Grippe suchen, gibt das nicht vielleicht einen Hinweis darauf, dass eine Grippewelle im Anmarsch ist? Und könnte man dann nicht viel schneller als bisher die Behörden warnen? Um Notfallpläne zu erstellen, Impfstoff heranzuschaffen oder Medikamente? Um Krankenhäuser vorzuwarnen und Ärzte?

Mit dem Projekt „Google Flu Trends“  analysiert Google inzwischen die Sucheingaben in 29 Ländern , um für die Öffentlichkeit ein möglichst akkurates Bild von der Grippeverbreitung zu zeichnen. Die Ergebnisse stellt es auf der Internetseite www.google.org/flutrends zusammen. Mithilfe einer Karte wird in vier Hauptstufen (minimal, niedrig, mittel und hoch) und zahlreichen Unterstufen die aktuelle Grippeverbreitung angezeigt.

In Österreich ist die Gefahr, laut Google, an Grippe zu erkranken minimal bis niedrig.

Wenn das stimmt, dann haben wir ja noch einmal Glück gehabt ;)

Hier die Österreich – Übersicht: