IBM investiert 3 Milliarden Dollar in “Internet der Dinge”

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Wie IBM vor Kurzem angekündigt hat, ist eine große Investition in das Internet der Dinge geplant. D.h. im Gegensatz zum klassischen Internet, bei dem Computer miteinander vernetzt sind, wird es darum gehen Geräte wie Wetterstationen, Smartphones, Küchenmaschinen, etc. miteinander zu verbinden.

Denn ein Großteil der von Kleinstgeräten erzeugten Daten, werden nicht im kollektiv ausgewertet. Der Plan ist, die gesammelten Daten zu kombinieren, zu analysieren und ein größeres, kompletteres und in somit auch exakteres Gesamtbild zu erhalten. Vorstellen kann man sich das so: warum nur eine Wetterwarte verwenden, wenn es in der gesamten Stadt viele Tausende, kleine Wetterwarten gibt. Die gesammelten Daten werden so gebündelt und führen zu einem viel präzisieren Gesamtbild. Zum Thema Wetter, das IBMs erster, großer Meilenstein werden soll, sagt Mark Gildersleeve, Vorsitzender von IBM – der WSI Corporation – folgendes: “Was hat die ‘Weather Company’ damit zu tun? Wir haben Sensoren rundum die Welt verteilt, die überall Wetter-Daten einholen.”

IBM ist aber natürlich nicht das einzige Unternehmen, das in dieses zukunftsträchtige Feld investiert. General Electric arbeitet bereits ebenfalls unter dem Codenamen “Predix” an einem eigenen “Internet der Dinge”.

Diese Ankündigung von IBM passt natürlich hervorragend in das “Big Picture” des Unternehmens. Egal ob es hausintern das Projekt Watson, bei dem große Daten verarbeitet werden, oder eine Cloud-Strategie ist. Zudem stehen extern große Kooperationen mit Firmen wie Apple, Twitter und dem größten Netzanbieter der USA AT&T an.