Auf Hc-strache.at Werden Kopftücher Verkauft

Photo: APA/ Helmut Fohringer

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Ein findiger junger Mann aus Innsbruck hat sich die Domaine hc-strache.at gesichert und will dort  Kopftücher verkaufen.

Gegenüber dem ORF äußerte Mag. phil. David Prieth, dass “HC” für “Haute Couture” und “STRACHE” für “STRAßenCHEfin” stünde. Mit dem FPÖ-Parteiobmann Hans Christian Strache, den man übrigens unter hcstrache.at findet, will der Innsbrucker freilich nichts zu tun haben. Weiters distanziert er sich von “jeglichen Institutionen, Personen, Parteien und/oder deren FunktionärInnen. Etwaige Ähnlichkeiten mit diesen sind nicht intendiert und rein zufälliger Natur.”

Noch kann man auf hc-strache.at zwar keine Kopftücher bestellen, der Webshop vertröstet einen allerdings auf später: “Hier entsteht in Bälde der neue Bekleidungsshop für Toleranz! Unser erstes Produkt ist das KOPFTUCH für alle Straßenchef*innen und solche die es noch werden wollen! Ein klassisches Kleidungsstück, beliebt seit Jahrzehnten – in Österreich und auch anderswo. Das Kopftuch ist schick, wird lokal und unter fairen Bedingungen hergestellt und ist vielseitig in der Anwendung – ob für die Gartenarbeit, für die Demo oder einfach so als modisches Accessoire in der Freizeit! Mit dem Erlös des Kopftuches unterstützten wir ein integratives Flüchtlingsprojekt in Österreich :)”

Hc-strache.at war aber nur einer von vielen derartigen Aufregern in letzter Zeit

ÖVP-Präsidentschaftskandidat Andreas Khol wurde mit khol2016.at, wo die Initiative Ehe-Gleich eingeleitet wurde, auf den Arm genommen und auch hundstorfer.at und hundstorfer2016.at (nach SPÖ Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Rudolf Hundstorfer) wurden für andere Zwecke gebraucht. Kurz: keiner bleibt verschont und uns unterhält’s – warum dann eigentlich nicht? Was meint ihr?